Jedes Gerät hat seine eigene Uhr. Damit alle gleich schnell laufen, gibt eins den Takt vor, per MIDI-Clock, Link oder Analog-Clock, und die anderen folgen.
Stell zwei Handys mit Metronom auf 120 und starte sie gleichzeitig. Nach einer Minute hörst du, warum es Sync braucht.
Eine Clock ist die gemeinsame Uhr, mit der sich Geräte auf dasselbe Tempo schicken lassen. Sobald mehr als eines läuft, ist das der Unterschied zwischen zusammen und nebeneinander: zwölf für sich genommen gute Loops ergeben nichts, wenn jeder sein eigenes Tempo mitbringt.
[Die Mitmach-Grafik dazu steht oben.]
BPM heißt Schläge pro Minute und ist das Tempo. 120 BPM sind zwei Schläge pro Sekunde. Takt ist die Verpackung dieser Schläge, meistens vier Stück. Quantisierung heißt, dass ein Gerät deine Eingabe auf das nächste saubere Raster zieht, damit es nicht eiert.
Für Loops folgt daraus eine harte Regel: Loops müssen in ihrer Länge zueinander passen. Vier Takte und acht Takte laufen zusammen. Vier und fünf laufen auseinander und treffen sich erst nach zwanzig Takten wieder.
Ein Gerät gibt das Tempo vor und schickt es als Anweisung an alle anderen. Das gebende heißt Master, die empfangenden Slave. Ab dem Moment laufen alle auf derselben Uhr, starten gemeinsam, stoppen gemeinsam. Wichtig zu wissen: eine solche Tempo-Anweisung hat keinen Kanal, jedes Gerät am Kabel bekommt sie automatisch, egal auf welchem es sonst hört.
IM HEFT: KAP 04 · ALTE FASSUNG
IM HEFT: KAP 10 · ALTE FASSUNG