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Nachschlagen

Glossar

Damit wir im Kurs über dieselben Dinge mit denselben Wörtern reden. Nachschlagen erlaubt, jederzeit fragen auch.

KickDie große Trommel. Der tiefe Schlag, meist auf der Eins.
SnareDie kleine Trommel mit Teppich. Der Knall auf zwei und vier.
HiHatZwei Becken übereinander. Die schnellen Schläge dazwischen.
BeckenCrash und Ride. Lang klingendes Metall, markiert Übergänge.
BassDas tiefe Fundament. Spielt Töne, während die Kick nur schlägt.
BPMSchläge pro Minute, also das Tempo. 120 BPM = zwei pro Sekunde.
TaktVerpackung der Schläge, meist vier. Loops sind 4, 8 oder 16 Takte.
LoopEin aufgenommener Abschnitt, der endlos wiederholt wird.
OverdubEine weitere Schicht auf einen laufenden Loop aufnehmen.
One-ShotEin Einzelklang, der auf Knopfdruck genau einmal spielt.
SequenzerSpeichert Zeitpunkte, keine Klänge. Sagt wann, nicht was.
StepEin Feld im Raster des Sequenzers. An oder aus.
PatternEin fertiges Muster aus Steps. Der Baustein eines Stücks.
VelocityWie fest eine Note angeschlagen wird. Auf vielen Geräten pro Schritt einzeln einstellbar.
SzeneEine Momentaufnahme, welches Pattern gerade auf welcher Spur liegt. Also ein Songteil.
KetteMehrere Szenen in fester Reihenfolge, die das Gerät von selbst durchläuft.
ProbabilityWie wahrscheinlich ein Schritt klingt. Unter hundert Prozent klingt nicht jeder Durchlauf gleich.
Drum MachineMaschine für Schlagzeugklänge, erzeugt oder abgespielt.
GrooveboxKlangerzeugung, Drums und Sequenzer in einer Kiste, ohne Rechner.
SampleEine Aufnahme als Baustein. Ein kurzer Klang zum Abspielen.
SamplerGerät, das Samples lädt, zerschneidet und spielbar macht.
SynthesizerErzeugt Klang selbst, statt Aufnahmen abzuspielen.
OszillatorDer rohe Grundton. Erste Station im Synthesizer.
FilterNimmt Anteile aus dem Klang weg. Der Regler, der wusch macht.
HüllkurveDer Verlauf über die Zeit. Schlagartig oder anschwellend.
LFOEine langsame Schwingung, die etwas anderes bewegt statt zu klingen.
PolyphonMehrere Töne gleichzeitig. Monophon heißt: nur einer.
EffektVerändert fertigen Klang. Sitzt hinter der Klangquelle.
HallKünstlicher Raum. Klingt wie Kirche, Keller oder Halle.
DelayEcho. Wiederholt den Klang verzögert, oft im Tempo.
MIDISprache für Anweisungen, kein Klang. Der Notenzettel.
AudioHörbarer Klang. Das, was am Ende aus den Boxen kommt.
ControllerTasten, Pads, Regler. Sendet MIDI, macht selbst keinen Ton.
InterfaceÜbersetzer zwischen analog und digital, in beide Richtungen.
PegelWie laut ein Signal ist. Zu leise rauscht, zu laut verzerrt.
HeadroomDer Abstand nach oben, bevor es übersteuert.
LatenzVerzögerung zwischen Anschlag und Ton. Beim Spielen der Feind.
PufferIn wie großen Häppchen ein Rechner Klang berechnet. Klein heißt wenig Verzögerung und mehr Last.
AbtastrateWie oft pro Sekunde gemessen wird, meist 44.100 oder 48.000 Mal. Alle Geräte einer Kette sollten dieselbe Zahl haben.
QuantisierungZieht Eingaben aufs Raster. Zu viel davon klingt steif.
SyncGemeinsame Uhr. Alle Geräte im selben Tempo.
MonitoringSich selbst hören, meist über Kopfhörer.
StemEinzelspur eines Stücks. Nur der Bass, nur die Drums.
DAWMusikprogramm am Rechner. Dawless heißt: ohne Rechner.
PluginEin Instrument oder Effekt, der in einem anderen Programm läuft.
PresetEine gespeicherte Einstellung, die man sofort abrufen kann.
ComponentsNovations Software im Browser. Damit lassen sich Klänge, Samples und Projekte der Circuit Tracks am Rechner bearbeiten.